Yoga Dance Music

yoga dance


Yoga Dance Sounds und Ecstatic Dance

Mit Yoga Dance Music ist in etwa dasselbe gemeint, wie mit Ecstatic Dance Music oder Wavetanz.
Alle Begrifflichkeiten und die dahinterstehende Musik haben gemeinsam, dass die Abfolge der Titel optimalerweise einem ganz bestimmten Muster folgt. Der Einstieg beginnt mit langsamen und fliessenden Elementen, bei denen der Beat nicht im Vordergrund steht oder gar fehlt. Das Fliessende wird vom Stakkato Element ersetzt. Dieses beinhaltet einen klar definierten und durchaus betonten Rhythmus und Beat. Es hat einen eher männlichen Charakter, gegenüber dem fliessenden Sound, der weibliche Merkmale trägt. Auch ist beim Stakkato die Geschwindigkeit bereits im Bereich von 90 - 110 BPM. Der fliessende Einstieg liegt meist zwischen 60 und 90 BPM.
Als alles verbindender Höhepunkt und Befreiungsschlag ist die Mittelphase anzusehen, die zuweilen auch als Chaos bezeichnet wird. Diese Musik ist schnell, erhebend, ekstatisch und triballastig. Sie enthält wilde Trommeln, einen schnellen Beat, Technoelemente, Didgeridoos und alles, was zu einem ordentlichen Stammestanz dazugehört. Die Füsse der Tänzer sollten nun weniger Bodenkontakt haben, da sie sich mehr in der Luft befinden. In dieser Phase kann im Tanz nun alles losgelassen und transformiert werden. Es wird auch manchmal laut geschrien, gar gebrüllt. Alles ist erlaubt. Die Geschwindigkeit bewegt sich zwischen 120 und 150 BPM. Nun wird die Begrifflichkeit Ecstatic Dance Music ihrem Namen voll und ganz gerecht. Wenn nicht in dieser Phase des Tanzes, wann dann?
Abgelöst wird die Mittelphase von einem besonders melodiösen Musikstil. Damit wird der Tänzer aus der ekstatischen regelrecht abgeholt. Ob nun diese Musik Latin-, Reggae-, Folk-, Ethno-, Tango- oder Walzerelemente enthält ist ganz egal. Wichtig ist, das sie verspielt ist und runde und weiche Bewegungen einfordert. Dies ist sozusagen die Kür der gesamten Tanzfolge in seiner Bewegungsschönheit. Eine klare Geschwindigkeitsangabe in BPM ist in diesem überflüssig, denn jene Musik kann sich in allen Geschwindigkeiten abspielen.
Der letzte Part ist die sogenannte Stille oder Ruhe. Hier ist Schwebemusik mit wenig bis gar kein Rhythmus und Beat gefragt. Der Tanzende sollte nun in einen Entspannungszustand versetzt werden. Die Bewegung rückt in den Hintergrund, Ruhe und Entspannung übernehmen das Ruder.

Keine Langeweile auf dem Floor

Diese Abfolge hat den Sinn, dass der Tänzer sanft in den Tanz hineingeführt wird und einem natürlichen blauf in der Bewegungssteigerung folgt. Er wird nicht überrumpelt, sondern sanft geführt. Der Ablauf hat damit auch einen sinvollen Spannungsauf- und Abbau. Diesen Durchgang kann man entweder einmal machen oder mehrmals; zeitlich verkürzt hintereinander. Es wirkt einer gewissen Langenweile auf dem Dancefloor entgegen, da sich die Einzelphasen abwechseln.

Die Bezeichnung Yoga Dance Music

Die Begriffsbezeichnung Yoga Dance Music wird aus der Abfolge einer Yogastunde abgeleitet. Diese setzt langsam und ruhig ein, zieht dann an, wird zur Mitte intensiv, gibt danach etwas nach und geht schliesslich in eine Entspannung über. So wie Yoga den Körper in seiner Dynamik erhält und der Alterssteife entgegenwirkt, so tut es auch das Tanzen. Es fördert die Gelenkigkeit und haucht dem Tänzer jugendliche Energie ein.

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